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Sch(n)upfnudeln

  

Witzigerweise sind Schupfnudeln gar keine Nudeln, sondern Kartoffeln. Allerdings ist das Wort Nudel früher ein anderes Wort für Knödel gewesen. Schupfnudeln sind auch kleine längliche Knödelchen und werden ähnlich zubereitet.

Die Zubereitung ist zwar nicht kompliziert, aber etwas Aufwendig, da insgesamt drei Arbeitsschritte nötig sind. Kartoffeln kochen und stampfen, Schupfnudeln in Wasser gar kochen und dann werden sie noch in der Pfanne angebraten. Allerdings lassen sich Schupfnudeln sehr gut auf Vorrat einfrieren. Am besten aber portionsweise, da sie zusammenkleben.

Der Aufwand lohnt aber in jedem Fall, denn Schupfnudeln sind sehr lecker und passen zu vielen Gerichten. Zum Beispiel als Beilage mit Soße, als Teil einer Gemüsepfanne oder im Auflauf. Das Rezept, das ich für euch rausgesucht habe, wurde schon mehrfach von mir getestet und reicht für 4 Portionen. Auf dem Foto sehr ihr eine Gemüsepfanne mit Paprika, Tomaten und Rosenkohl.

Zutaten für 4 Portionen
250 g Kartoffeln
1 Ei
3 EL Mehl
etwas Salz

1. Kartoffeln schälen, in Salzwasser gar kochen und gut dämpfen. Solange sie noch warm sind, die Kartoffeln stampfen.

2. Ei, Mehl und Salz hinzufügen und zu einem Teig verrühren.

3. Der Teig ist sehr klebrig, darum die Hände und die Arbeitsplatte immer mit Mehl bestäuben. Aus dem Teig nun kleine, fingerdicke Röllchen formen.

4. Nun die Schupfnudeln in siedendes Wasser gleiten lassen. Am besten zunächst nur mit einer Nudel testen, um sicher zu gehen, dass der Teig nicht auseinanderfällt. Die Schupfnudeln sind fertig, wenn sie, genau wie Knödel, an der Wasseroberfläche schwimmen. Das geht recht schnell. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

5. Die Schupfnudeln nun zur Weiterverarbeitung in Butter anbraten oder portionsweise einfrieren. Sie halten sich aber auch so ein paar Tage im Kühlschrank.