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Chicago-Deep-Dish-Pizza

   500 Pizzas, Tortillas und Co.

Erfunden wurde diese Pizza-Variante 1943 in Chicago in der Pizzeria "Uno". Deep-Dish-Pizza bedeutet soviel wie "Tiefe-Schüssel-Pizza", weil diese ganz spezielle Pizza einen sehr hohen Teigrand hat und die Auflage ziemlich tief darin eingesunken ist. Für die traditionelle Zubereitung brauchst du daher eine runde Kuchenform.

Allerdings ist eine Kuchenform nicht unbedingt notwendig. Die Pizza gelingt und schmeckt auch ohne hohen Rand so lecker, dass selbst "Der Tod" Chicago vor dem Untergang bewahrt, weil er die Pizza dort mag. Wenn das keine Werbung ist ... ;-)

Pizza Chicago Zutaten für 2-3 Portionen Pizzateig
250 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
60 ml Rapsöl (ersatzweise Sonnenblumenöl)
2 EL Olivenöl
35 g feines Maismehl
310 g Weizenmehl (1050)
1 TL Salz

1. Beide Mehlsorten und Salz miteinander vermischen und eine Mulde in die Mitte drücken.

2. Hefe im Wasser auflösen, in die Mulde gießen, mit etwas Mehl verrühren und 10-15 min. quellen lassen. Das Öl zugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig gut abgedeckt etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

3. Den Teig noch einmal gut durchkneten und weitere 40 min. gehen lassen.

4. Den Teig in gleichgroße Stücke teilen. Ich habe 3 Stücke daraus gemacht, da ich die Pizza traditionell flach zubereiten wollte. Der Teig kann nun ausgerollt und belegt werden.
Möchtest du es "richtig" machen, dann halbiere den Teig und nimm jeweils etwas davon ab, um daraus eine Rolle für den Rand zu formen. Das andere Stück Teig zu einen flachen Boden ausrollen, die Kuchenform damit auslegen und die Teigrolle um den Rand herum legen.

5. Wenn die Pizza belegt ist, dann im Ofen bei 220-240 Grad Ober-/Unterhitze 20-30 min. backen.

Hinweis.Falls du nur eine Pizza zubereiten willst, dann kannst du den nicht benötigten Teig wunderbar einfrieren. Teile den Teig in die gewünschten Portionen und wickel ihn in Frischhaltefolie. In einem Gefrierbeutel kann der Teig dann eingefroren werden.
Wenn du wieder Hunger auf Pizza hast, dann nimm am Abend vorher den Teig aus dem Eisschrank und lege ihn in den Kühlschrank. Morgens ist er schön weich und kann an einem warmen Ort noch etwas gehen. Das gilt übrigens für alle Hefeteige.

Zutaten für die Pizza-Auflage
Grundsätzlich kannst du hier frei gestalten. Traditionell besteht die Auflage aus Mozzarella und Tomaten. Ich füge gern noch Zwiebeln hinzu. Wir haben hier für dich das traditionelle Rezept notiert, aber du kannst gerne Zutaten nach deinen Vorlieben auswählen und eine ganz besondere Gourmet-Pizza zaubern.

100 g Mozzarella in Scheiben geschnitten
250 g geschälte Tomaten, die nach dem Abtropfen mit einem Löffel zerdrückt werden
1-2 feingehackte Knoblauchzehen
1/2 TL getrocknetes Basilikum
1/2 TL getrockneter Oregano
Salz
schwarzer Pfeffer
ca. 3 EL geriebener Parmesan
1-2 EL Olivenöl

Den Teigboden mit einer Schicht Mozzarella belegen. Die Tomaten darauf verteilen und mit Knoblauch, den Kräutern, Salz und Pfeffer bestreuen. Parmesan darauf verteilen und mit Öl beträufeln.

Übrigens ... selbstgemachte Pizza kann man auch noch einmal aufwärmen, wenn man sie nicht geschafft hat. Sie schmeckt auch am nächsten Tag noch.